Was geht bei Egon Olsen? 

LUCCA in Dänemark

Fünf Wochen waren wir nun in Schweden. Fast 200 Seemeilen sind wir von Ost nach West quer durch. Und haben die Schären auf beiden Seiten kennen gelernt. Aber vor zwei Tagen haben wir nun mit Helsingör den ersten dänischen Hafen angelaufen. Von Bornholm gleich zu Beginn der Reise mal abgesehen. 

Eine nette Stadt, altes Straßenbild, aber auch modernes Shopping und hübsche Restaurants. Im großen Nordhafen liegt man ruhig, etwas unpersönlich zwar zwischen den anderen weit über tausend Schiffen, aber zentrumsnah und in Sichtweite der Kronborg. Und nur wenige Gehminuten von unserem Liegeplatz entfernt gab es noch eine Streetfood-Meile mit Getränken aller Art und Live-Musik in einer alten Werfthalle. Und da das Wetter auch nicht soooo prickelnd war, haben wir es in Helsingör doch glatt zwei Tage ausgehalten. Marco konnte sich noch gut an seinen allerersten Chartertörn 1992 erinnern. Da war er mit einer Bavaria 33 SL schon mal hier. Zusammen mit Clausi, Schmausi, Hasi, Galle und Decker haben wir einen sehr lustigen Abend auf dem Marktplatz erlebt. Und Brummer war glaub ich auch noch dabei. 

Dann haben wir uns aber trotz des Regens am nächsten Tag auf in die Hauptstadt gemacht. Klitzekleine Navigationsprobleme gab es, weil LUCCA’s Plottersoftware schon zehn Jahre alt ist und wegen des dichten Niesels die Sicht doch ziemlich eingeschränkt war. Aber die nach all den langen Seemeilen nun doch halbwegs erfahrene Crew erkannte gerade noch rechtzeitig, dass Ernie, der Autopilot, schnurstracks auf die große Kaimauer des neuen Fährterminals zu hielt. Schnell 90 Grad backbord und nach einer halben Meile das ganze wieder zurück, und schon waren wir im großen Seekanal. Vorbei ging es an der berühmten ‚Kleinen Meerjungfrau‘ , die wirklich ganz, ganz klein ist, am Königspalast und an der Oper in Richtung der Kopenhagener Innenstadt. Durch frühere Besuche kannte sich Marco hier hafentechnisch ganz gut aus und wusste, das Christianshavn eine gute Gegend ist, um einige Tage in entspannter Atmosphäre zu verbringen. Überraschend war nur die neue Fahrrad- und Fußgängerbrücke, welche die Einfahrt in den Kanal versperrte. Bei einem kurzen Schnack mit einem dänischen Skipper erfuhren wir jedoch schnell, dass das Teil nach festem Fahrplan regelmäßig öffnet und nach zehn Minuten Wartezeit klappte sie auch schon für uns auf. 

Nun liegen wir seit knappen zwei Tagen in der Wilders Plads Marina und grüßen regelmäßig die achteraus vorbei fahrenden Touristen-Boote ab. Kerstin und Jörg sind übers Wochenende zu Besuch und wir genießen die attraktive nähere Umgebung. Die Windvorhersage für die nächsten Tage verspricht nichts Gutes und es könnte sein, dass wir hier so kurz vor der Heimat noch etwas hacken bleiben. Aber es könnte wahrlich schlimmer sein und wir werden berichten, ob wir die Olsenbande noch getroffen haben oder nicht. 

Bis dahin wünscht Marco: Handbreit! 

PS: Fotos folgen, wir haben gerade ein paar Technikprobleme.

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